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Spielbericht BSV-Ü32 - Trubine Tulpenfeld 6:2

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In der Sauna Om Berg konnte die Ü32 das erste der anstehenden Spitzenspiele gewinnen und schlug den Tabellenzweiten Turbine Tulpenfeld mit 6:2! Tore: Benedikt Waldmann (3), Till Franke (2), Marc Scheitterlein!

Ramadan und Rücken waren die zwei Rs, die dem BSV am vergangenen Montag zunächst die größten Sorgen bereiteten. Neben den langfristigen Ausfällen meldeten sich so nämlich noch die komplette Familie Gharbaoui sowie Martin Geismann und Andreas Zizmann ab. Als dann auch noch Kai Lenze und Nils Pütthoff ausfielen, erwartete die verbliebenen 8 Grün-Weißen eine schweißtreibende Angelegenheit. Bei nur 2 Ersatzspielern entschied man sich dazu, Philipp Schmitt und Fabian Bröhl in die Verteidigungsrotation zu ziehen und vorne auf die Klasse von Markus Kohlhaas, Marc Scheitterlein und Benedikt Waldmann zu vertrauen. Ein Konzept, dass im Verlauf der Begegnung aufgehen sollte.

Die Taktik war zunächst klar: Gegner kommen lassen und auf Konter warten. Das letzte Aufeinandertreffen war bereits 2 Jahre her und zu diesem Zeitpunkt hatte der Aufsteiger noch eine deutlich schwächere Mannschaft zur Verfügung. In den Anfangsminuten entwickelte sich so auch ein zurückhaltendes Spiel. Nach wenigen Minuten mussten die Gäste dann bereits einen Ausfall hinnehmen, als der bis dahin agilste Stürmer ohne gegnerische Einwirkung umknickte und nicht mehr weiterspielen konnte. Gute Besserung! Der BSV kam so zu mehr Ballbesitz und nach einem Ballverlust der Gäste auch zur Führung, als Benedikt Waldmann einen Steilpass zu Marc Scheitterlein spielte, der den Ball flach in der linken unteren Ecke versenkte. Kurze Zeit darauf ergab sich eine Situation, die sich nach dem Spiel eigentlich keiner erklären konnte, entweder war trotz der Temperaturen das Bild eingefroren, alle Gegner in Schockstarre verfallen oder die zu geringe Geschwindigkeit von Till Franke brachte das Raum-Zeit.-Kontinuum durcheinander, jedenfalls spielte Marc Scheitterlien von der linken Außenbahn einen halbhohen Ball „in den Lauf“ des von rechts in die Mitte „gestarteten“ Langsamkeitskünstlers, der den Ball mit rechts annahm und mit links zum 2:0 im Kasten unterbrachte. Weitere Chancen, darunter ein Heber von Benedikt Waldmann an die Latte, konnten nicht genutzt werden oder wurden überhastet vertändelt. So blieb Turbine Tulpenfeld im Spiel. Zunächst hatte Mark Schröder Glück, als er in einem Laufduell zu spät kam, der Schiedsrichter den daraus resultierenden Vorteil aber abpfiff und statt der Möglichkeiten: Spieler rennt frei aufs Tor zu oder 5 Minuten, einfach nur gelb und Freistoß gab. Anschließend machte Philipp Schmitt den Abi Gharbaoui und frei nach dem Motto: „Lasst sie ruhig aus 10 Metern in zentraler Position schießen!“ traf Fran Lahora mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:2!  Weitere gute Gästeaktionen wurden von der aufmerksamen Abwehr oder von Markus Gonsior bereinigt, so dass es mit einer knappen Führung in die Halbzeit ging!

In Halbzeit 2 das gleiche Bild, der BSV wartete ab und ließ die Gäste spielen. Allerdings machten sich die Temperaturen und besonders die hohe Luftfeuchtigkeit jetzt bei den Akteuren bemerkbar. Mehrfach mussten Fabian Bröhl, Mark Schröder oder Philipp Schmitt in letzter Sekunde retten, um den Ausgleich zu verhindern. Vorne wollte einfach der Ball nicht rein und so musste ein Strafstoß nach einem unnötigen Foul der Gäste an Markus Kohlhaas, der klar am Fuß getroffen wurde, her, den Till Franke zum 3:1 verwandelte. Spätestens als 2 Minuten später Philipp Schmitt seinen ersten Assist im Ü-Bereich zustande brachte und mit einem für Fabian Bröhl gedachten Pass Benedikt Waldmann fand, war das Spiel durch. Nicht, weil sich die Turbinen nun hängen ließen, ganz im Gegenteil, aber weil sich nun noch mehr Räume ergaben, die der BSV durch seine individuelle Klasse im Sturm nutzen konnte: gleich zweimal bediente Marc Scheitterlein Benedikt Waldmann, der damit einen Hattrick verbuchen konnte, und es stand 6:1. Leider knickte auch Marc Scheitterlein noch in einem Zweikampf unglücklich um und es bleibt nur zu hoffen, dass er am kommenden Montag im Pokalhalbfinale gegen Torpedo Immenburg wieder an Bord ist. Den Schlusspunkt setzten die Turbinen. In der Schlussminute wurde die Abwehr etwas nachlässig und ein Gästeakteur hatte Markus Gonsior schon ausgespielt. Seinen Schuss versuchte der richtig gut spielende Fabian Bröhl noch in artistischer Manier von der Linie zu kratzen. Besser wäre es gewesen einfach stehen zu bleiben, aber so landete er „wie ein hilfloser Lachs im Netz!“ Endstand 6:2!

Fazit: Gutes Spiel mit sehr geschlossener Mannschaftsleistung, Abwehr stark gekämpft, Sturm die entscheidenden Dinger gemacht! In der Tabelle konnte man die Turbinen überholen, auf Platz 3 klettern und den Abstand auf den Spitzenreiter Wutz United, der überraschend verlor, bei einem Spiel weniger auf 5 Punkte verringern. Dazwischen liegt noch das Team von Croatia Bonn. Bis zur Sommerpause stehen noch 3 (oder 4) Spiele auf dem Programm: zunächst tritt am kommenden Montag um 19:30 Uhr Torpedo Immenburg zum Pokalhalbfinale Om Berg an. Im Anschluss warten noch die Partien beim Spitzenreiter Wutz United und gegen den Angstgegner BmVg II auf den BSV. Entweder dann oder nach einem folgenden Pokalfinale heißt es für die Grün-Weißen Sommerpause, bis dahin aber weiter: Auf, Auf ihr Grünen!!!

Quantitativ wenige, aber qualitativ heiß waren: 1 Markus Gonsior (0/0) – 4 Till Franke (2/0) – 5 Philipp Schmitt (0/1) – 9 Marc Scheitterlein (1/3) – 13 Markus Kohlhaas (0/1) - 14 Mark Schröder (0/0) – 15 Benedikt Waldmann (3/1) – 17 Fabian Bröhl (0/0)