Liveticker / Ergebnisse  

... lade Modul ...
   

Der BSV auf facebook  

   

BSV Wetter  

WetterOnline
Das Wetter für
Roleber
   

Spielbericht Pokalhalbfinale: BSV Ü32 - T. Immenburg 10:2

Details

Finaaale, Oho!!! Mit einem in dieser Höhe völlig unerwarteten 10:2 schoss die BSV-Ü32 Torpedo Immenburg im Pokalhalbfinale vom Berg und zog zum 2. Mal nach 2016 ins Finale des BKV-Kleinfeldpokals ein! Tore: Benedikt Waldmann (5), Andreas Zizmann (2), Marc Scheitterlein (2), Till Franke!

Noch wärmer, weiterhin Ramadan und wieder kurzfristige Ausfälle im Kader, so sah die Vorbereitung auf das 2. Pokalhalbfinale der Geschichte der Ü32 aus. Im Vergleich zur Vorwoche fiel letztendlich aber nur Markus Kohlhaas aus, dessen Platz von Andreas Zizmann (auf der Suche nach dem Spaß am Fußball) und Kai Lenze (konnte sich kurzfristig von seinem 24/7-Job loseisen) eingenommen wurde. Dadurch rückte Fabian Bröhl wieder in die Offensivrotation und sollte sein bestes Spiel im grün-weißen Trikot machen. Neben dem Platz zeigte sich ebenfalls einige Prominenz: neben den üblichen BSV-Schlachtenbummlern hatten auch die Gäste einige Zuschauer mitgebracht und auch der SV Ennert hatte mit Thomas Köllgen einen "Scout" vorbeigeschickt. Nach dem blamablen Auftritt der 1. Mannschaft am Vortag, bei dem sich niemand in den BSV-Reihen für eine Verpflichtung hervortat, wollte er wohl im erfahrenen Segment sichten und wäre deutlich häufiger fündig geworden, wenn es um Kreisliga-A-tauglichen Spielwitz, Passsicherheit, Abschlussstärke und Einsatz gegangen wäre.

Aber zum Spiel: Die Torpedos, nach einem Umbruch im Winter und mit einer deutlichen Schlappe im Liga-Hinspiel im Gepäck, traten sofort den Vorwärtsgang an. Der BSV versuchte direkt dagegen zu halten und so war das Spiel in den ersten Minuten völlig ausgeglichen. Die Führung für die Gäste entsprang dann einer starken Einzelaktion. Philipp Schmitt präsentierte sich offen wie der Gotthardtunnel, wurde zudem überlaufen und der Rechtsaußen der Gäste knallte den Ball an die Unterkante der Latte: 0:1! Der BSV reagierte aber keineswegs geschockt. Zunächst scheiterte Benedikt „Gerd“ Waldmann noch mit einer Doppelmöglichkeit am gegnerischen Torhüter, konnte allerdings kurz darauf auf Vorlage von Andreas Zizmann den Ausgleich erzielen. Nur wenige Minuten später drehte der Vorlagengeber dann das Spiel und erzielte die erstmalige Führung für den BSV. Doch auch in der Defensive sollte die Leihgabe aus der 1. Mannschaft, der am kommenden Sonntag dort seine Laufbahn beenden wird, im Mittelpunkt stehen. Eine „Grätsche“ am Mann, Augenzeugen sprachen davon, dass ein Torpedostürmer beim Klärungsversuch in Andreas Zizmann hineingelaufen war und dieser dadurch umfiel, wurde von Schiedsrichter Jeschenko zunächst als regelwidrig geahndet. Fairerweise legte er den Tatort des „Foulspiels“ aber 5 Meter nach hinten, so dass es nur Freistoß für Immenburg anstatt des fälligen Strafstoßes gab. Dieser endete am linken Schinken von Fabian Bröhl, der nun mehr und mehr in den Mittelpunkt rückte. Hatte er schon das 2:1 vorgestolpert, tanzte er vor dem 3:1 mit einer nicht für möglich gehaltenen Pirouette der Langsamkeit einen Gegner aus und servierte die Kugel halbhoch für Benedikt Waldmann, der mit dem Pausenpfiff zum 3:1 traf.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs kam es wie es kommen musste, die Torpedos warfen alles nach vorne und kamen zu einigen hochkarätigen Chancen. Angeführt von Markus Gonsior, der mehrfach retten konnte stemmte sich die Abwehr um Mark Schröder und Philipp Schmitt aber gegen die wütenden Angriffe und hielt gut 10 Minuten den Vorsprung, sei es durch geblockte Schüsse oder Rettungsaktionen auf der Linie. Auffällig war, dass jeder für jeden kämpfte und jeden Meter machte, um seinem Mitspieler zu helfen. Nach einer der wenigen Unaufmerksamkeiten kamen die Gäste dann per Volleyschuss zum 3:2. Das Spiel stand auf des Messers Schneide. Die angereisten BSV-Anhänger wurden aber recht schnell beruhigt, als Philipp Schmitt zu einem seiner gefürchteten Flankenläufe ansetzte und in der Mitte Andreas Zizmann fand, der den alten Abstand wiederherstellte. Nun zahlte sich die langjährige Erfahrung bei den Grün-Weißen aus und der Gegner musste den Temperaturen und jugendlicher Unbekümmertheit Tribut zollen. Jedenfalls nutzte der BSV die entstehenden Räume, konterte nahezu perfekt und spielte einige Treffer stark heraus, indem das gesamte Spielfeld ausgenutzt und der Ball lange und sicher in den eigenen Reihen gehalten wurde. So konnten „Gerd“ Waldmann mit 3 Treffern, Marc Scheitterlein per Doppelpack und Till Franke mit einem abgefälschten Kacktor des Monats auf Vorlage von Kai Lenze das Ergebnis in den zweistelligen Bereich heben. Sogar Markus Gonsior konnte sich mit einem Abwurf auf Benedikt „Armin Hary“ Waldmann in die Scorerwertung eintragen.  Da fiel es auch nicht ins Gewicht, dass Till Franke seit mehreren Jahren wieder einen Strafstoß verschoss, den der Torpedokeeper aus dem unteren Eck kratzte: „Jeder Elfer, der nicht drin ist, ist Scheiße geschossen!“ Erwähnenswert noch, dass Fabian Bröhl so stark spielte, dass er von einem an dieser Stelle nicht genauer definierten Mitspieler mit Till Franke angesprochen wurde. Welch ein „Lob“ für die Nr. 17 des BSV, der es auf insgesamt 4 Assists brachte. Endstand 10:2!

Fazit: Geiles Spiel, aber deutlich zu hoch gewonnen, in den entscheidenden Situationen das Glück des Tüchtigen gehabt und sehr effizient gespielt. Im Pokalendspiel am 02.07. kommt es somit zu einer Neuauflage des Finals von 2016, wenn Wutz United der Gegner ist. Der Tabellenführer ist zudem am kommenden Montag um 19 Uhr in Röttgen der Gegner, wenn es im Spitzenspiel um den Anschluss an Platz eins in der Kleinfeldbundesliga geht! Auf, auf ihr Grünen!!!

Zweistellig fahren nach Berlin: 1 Markus Gonsior (0/1) – 3 Kai Lenze (0/1) - 4 Till Franke (1/1) – 5 Philipp Schmitt (0/1) – 8 Andreas Zizmann (2/2) - 9 Marc Scheitterlein (2/0) - 14 Mark Schröder (0/0) – 15 Benedikt Waldmann (5/0) – 17 Fabian Bröhl (0/4)